Gesundheitszentrum: Bau beginnt im Frühjahr

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Gesundheitszentrum: Bau beginnt im Frühjahr

von Wiljo Krechting, Rheinische Post, 22.09.2010

GELDERN. Leistungen im Gesundheitshereich zu bündeln, das ist das Ziel, das die Planer des Gesundheitszentrum in Geldern verfolgen. Ihrem Ziel sind die Partner nun einen großen Schritt näher gekommen, gaben sie gestern doch bekannt,
dass der Bauantrag für das Zentrum noch in dieser Woche eingereicht werden soll.

Partner sind sich einig

Die Partner des Projektes, der Caritasverband, das St.-Clemens-Hospital sowie die beiden Investoren Reinhard Fleurkens und Felix Opheis, seien sich über die nötigen
Vertragsinhalte einig, wie sie gestern in einem Pressegespräch mitteilten. „Wir freuen uns, einen Weg gefunden zu haben, um gemeinsam die soziale und medizinische Infrastruktur in Geldern weiterentwickeln zu können“, berichtete Reinhard Fleurkens. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2010, die Fertigstellung für Anfang 2011 geplant.

Im künftigen viergeschossigen Gesundheitszentrum, das auf einer Grünfläche vor dem St.-Clemens-Hospital errichtet wird, werden auf knapp 7000 Quadratmetern rund 30 Dienstleister aus dem Medizin- und Gesundheitssektor ein Kompetenzzentrum bilden, das eine erstklassige Beratung und Behandlung von Patienten sicherstellen soll.

Dort werden sich Ärzte verschiedener Fachrichtungen und Therapeuten wie Krankengymnasten und Logopäden sowie eine Apotheke, ein Sanitätshaus, ein Pflegedienst und eine Dialysestation von überregionaler Bedeutung ansiedeln. Auch
eine Ernährungsberatungsstelle, eine Rückenschule sowie Sport- und Fitnessangebote sind vorgesehen. Die Caritas will dort zudem ein kostenloses Informations- und Beratungszentrum für Patienten einrichten. „Besonders wichtig ist uns bei dem Gesundheitszentrum die enge Vernetzung von ambulanter und stationärer Fflege und Behandlung.

Mit dem Gesundheitszentrum stellen wir dies sicher“, führte Rainer Borsch, Kaufmännischer Direktor des St.-Clemens-Hospitals, an. Diese Vernetzung soll nicht nur organisatorisch, sondern auch architektonisch durch eine Brücke zwischen dem Zentrum und dem Hospital erfolgen. Auf dieses Konzept setzen insbesondere die Investoren, die zehn Millionen Euro in das Projekt investieren:
„Das Gesundheitszentrum betrachten wir als nachhaltige Investition“, sagte Reinhard Fleurkens.